Zu Gast im Grünen

Sattgrün, nicht ganz kniehoch und mit aufwärts strebenden Blättern wiegt sich der Spinat auf dem Feld. Vielleicht hat die von uns am häufigsten verwendete Saat deshalb den schönen Namen „Ballett“ bekommen. Das Saatgut lassen wir ausschließlich unter klassischen, natürlichen Bedingungen züchten. So ist es zum Beispiel möglich, beim Winterspinat Sorten zu verwenden, die trotz niedriger Temperaturen wachsen und gedeihen.

Etwa zehn Tage nach der Aussaat brechen die ersten Keimblätter durch die Erde. Fünf bis sechs Wochen später kann geerntet werden. Entscheidend für den Geschmack und den hohen Nährstoffgehalt ist dabei der optimale Zeitpunkt. Da sich 70 bis 80 Prozent des Ertrages innerhalb von nur 5 bis 6 Tagen entwickeln, ist der Erntezeitraum sehr kurz. In dieser Zeit wird der Spinat täglich überprüft. Beurteilt werden dabei unter anderem Geschmack, Konsistenz, Nährstoffe, Nitrat, Gelbanteil, Blatt-Stiel-Verhältnis und Blütenbildung. Anhand der Ergebnisse legen unsere Anbauberater zusammen mit den Landwirten den genauen Erntezeitpunkt fest. So ernten wir den Spinat schließlich mit bestem Nährstoffgehalt und Geschmack.