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Hamburg, 27. Oktober 2006 – Nachhaltiger Naturschutz und der aktive Erhalt von Fischbeständen in den Meeren ist bei iglo schon seit Jahren tief in der Un-ternehmensphilosophie verankert. So garantiert der Hersteller von Tiefkühl-Fischprodukten beispielsweise, dass iglo Fischstäbchen ausschließlich aus bestandserhaltender Fischerei stammen. Der Verbraucher erkennt dies am blauen Siegel des „Marine Stewardship Council“ (MSC) auf allen Verpackungen – einem Fischsymbol. Im Winter 2006 intensiviert iglo sein Naturschutz-Engagement und kooperiert mit dem World Wide Fund For Nature (WWF). Mit der Aktion „Tanz und tu was Gutes!“ sammelt iglo Geld für drei Naturschutzprojekte des WWF im Atlantik. Die Aktion baut auf dem Warner Animationsfilm „Happy Feet™“ auf, der am 30. November seine Kinopremiere feiert.
Förderprojekt 1: Westafrikanische Meeresregion WAMER In der westafrikanischen Ökoregion WAMER (Western Africa Marine Ecoregion) befinden sich bedeutende Schutzgebiete, die beispielsweise gefährdeten Meeresschildkröten und rund tausend Fischarten als Brut- und Aufzuchtstätte dienen. Darüber hinaus befinden sich in der Region wichtige Überwinterungsplätze für Millionen von Zugvögeln. Das WAMER-Programm des WWF begann im Jahr 2000 und wird von der senegalesischen Hauptstadt Dakar aus geleitet. Mit der Unterstützung von iglo und weiteren Partnern werden aktiv die Hauptbedrohung durch Fischerei bekämpft und Schutzgebiete eingerichtet. Sie sollen den Erhalt von Fischen, Kleinwalen und Meeresschildkröten garantieren. Darüber hinaus stellt der WWF grenzübergreifende Kontakte zwischen den wichtigsten Regierungsstellen, lokalen Nichtregierungsorganisationen und Fachleuten in der Region her.
Förderprojekt 2: Schutz der Kaltwasserkorallen im Nordost-Atlantik Die "Juwelen der Tiefsee" befinden sich meist in kalten und dunklen Tiefen aller Ozeane und sind wichtige Lebensräume für eine Vielzahl an Lebewesen – das wissen auch die Fischer. Neue Fangmethoden wie der Einsatz von Grundschleppnetzen zerstören diese Lebensgrundlage zahlreicher Meeresbewohner wie Fische, Seesterne, Schwämme und Krebstiere.
Im Nordost-Atlantik zwischen Grönland, Gibraltar und den Azoren will der WWF mit der Unterstützung von iglo und weiteren Partnern mindestens 60 Prozent der faszinierenden Riffe streng schützen und ein entsprechendes Netzwerk an Meeresschutzgebieten einrichten. Daher setzt sich der WWF aktiv für das Verbot von Bodenschleppnetz-Fischerei ein und fordert die Einstufung der Riffe zu Tabuzonen für Öl- und Gasgewinnung.
Förderprojekt 3: Nachhaltiger Fischfang im Nord-Ost-Atlantik Staatliche Subventionen und der technologische Fortschritt sind Hauptgründe für die zunehmende Überfischung der Ozeane. Allein im Nordostatlantik und in der Ostsee gelten 40 der 60 wichtigsten Nutzarten wie Kabeljau, Schellfisch und Scholle zurzeit als stark überfischt. Zusätzlich gefährden tonnenweise Beifang moderner Fangschiffe und Grundschleppnetze den Fischbestand.
Der WWF setzt sich global dafür ein, eine naturverträgliche Fischereipolitik zu entwickeln und umzusetzen. In Deutschland konzentriert sich das Engagement vor allem auf die europäische Flotte und ihr Einzugsgebiet. Aktivitäten in Deutschland sind etwa Verbraucherinformation durch die Bewertung der beliebtesten Speisefische in Deutschland nach Bestandssituation, Beifang, Fangmethode und Management im WWF-Fischführer, die Zusammenarbeit mit der Fischwirtschaft und Politikarbeit in Fachgremien zur direkten Einflussnahme auf die europäische Fischereipolitik. Zu den Zielen zählen die Erholung und nachhaltige Bewirtschaftung der Fischbestände und eine umweltschonende Fischerei, damit die Meere gesund bleiben. Dabei liegt dem WWF auch ein Management der Flotten am Herzen, das den Fischern ein wirtschaftliches Überleben sichert und sie langfristig von Subventionen unabhängig macht.
Der "Marine Stewardship Council" (MSC) − sinngemäß übersetzt mit "Rat zur Bewahrung der Meere" − wurde 1997 von Unilever, dem ehemaligen Mutterkonzern von iglo, und dem WWF gegründet. Der MSC hat einen Umweltstandard entwickelt, nach dem sich Fischereien freiwillig bewerten und zertifizieren lassen können. Das blaue MSC Siegel auf Fischverpackungen gibt Verbrauchern die Möglichkeit, einen Beitrag zum Erhalt der weltweiten Fischbestände zu leisten.
Weitere Informationen zur Aktion „Tanz und tu was Gutes!“ von iglo stehen im Internet unter www.mumbletanz.de. Bei einem Online-Game können die Besucher einen Freund einladen und einen Dance-Contest austragen. Sobald zwei Spieler antreten, zahlt iglo einen Cent an den WWF.
Kontakt:
iglo GmbH : Ute Sievert Pressesprecherin Valentinskamp 89-90 20354 Hamburg Tel. 040/18 02 49 - 204 Fax: 040/18 02 49 - 207 ute.sievert@iglo.com
Roth & Lorenz GmbH: Dirk Moser Waldburgstraße 17/19 70563 Stuttgart Tel. 0711 / 9 01 40 - 71 Fax: 0711 / 9 01 40 - 92 dirk.moser@rothundlorenz.de
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