Gemüse-Saison: Darum sollte man sie kennen

Gemüse-Saison: Darum sollte man sie kennen
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Gemüse-Saison: Darum sollte man sie kennen

Jedes Gemüse hat eine Saison. Darunter versteht man die Zeit, in der das jeweilige Gemüse natürlicherweise im Freiland reif ist und geerntet werden kann. Das vergisst man oft, denn heutzutage scheint es selbstverständlich, dass wir fast jedes Gemüse zu jeder Jahreszeit im Supermarkt frisch kaufen können. Das heißt aber nicht, dass das Gemüse gerade lokal Saison hat. Wer sich mit den Erntezeiten auskennt und das jeweilige Lebensmittel zu dessen Saison kauft, wird oft mit einem außergewöhnlich schmackhaften Produkt belohnt. Darüber hinaus bietet saisonales, lokales Gemüse einige weitere Vorteile. Bewusster Gemüsekauf ist schlussendlich nicht nur gut für einen selbst, sondern langfristig auch für die Umwelt und künftige Generationen.

Gemüse nach Saisonalität aussuchen: Das sind die Vorteile

Wer sich für Gemüse entscheidet, das es gerade reif und frisch direkt vom Feld gibt, kommt in den Genuss der gesamten Aromenvielfalt, die das jeweilige Produkt zu bieten hat. Spargel hat beispielsweise in Deutschland im Mai und Juni Freilandsaison, und in dieser Zeit schmecken die weißen oder grünen Stangen auch am besten. Ebenfalls erfreulich ist oft der Preis von saisonalem Gemüse. Weil es gerade viel davon gibt, ist dieser dann nämlich niedriger als in anderen Monaten. So bekommt man ein hochwertiges Produkt und muss dafür nicht einmal besonders tief in die Tasche greifen.

Ein weiterer Pluspunkt von saisonalem Gemüse ist seine Klimabilanz. Zumindest wenn man beim Kauf von Gemüse neben Saisonalität auch auf Lokalität achtet. In diesem Fall ist der Transportweg nämlich nicht so lang. Das ist wesentlich umweltfreundlicher als der Transport aus anderen Weltteilen, bei dem Obst und Gemüse für gewöhnlich verschifft und dann auf Lkws geladen werden – und dabei oft Tausende von Kilometern zurücklegen.

gemüse saison
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Auch der Umstand, dass es im Freiland wachsen kann und keine langen Lagerzeiten nötig sind, trägt zur Umweltfreundlichkeit von saisonalem Gemüse bei. Freilandanbau verursacht weniger CO2 als der Anbau unter Glas, und die Lagerung von frischem Gemüse bedeutet oft einen großen Energieaufwand. Energie, die die Ökobilanz des Lebensmittels wesentlich verschlechtern kann.

Zu guter Letzt hat die Entscheidung für einen saisonalen Einkauf auch im Hinblick auf eine gesunde Ernährung Vorteile. Der Speiseplan ändert sich dann nämlich mit der Saison und es kommt immer wieder eine neue Gemüseart auf den Tisch. Wer das eine Weile ausprobiert, gewinnt ein neues Gespür für die Jahreszeiten und entdeckt vielleicht auch ein paar alte Gemüsearten, die zwar lokal wachsen, aber ihm oder ihr noch unbekannt waren.

Saisonales Gemüse: Immer die beste Wahl?

Es spricht sehr viel dafür, bei Gemüse auf die Saisonalität zu achten. Allerdings ist sie nicht das einzige Kriterium, nach dem man Kaufentscheidungen treffen sollte. Konsumenten sollten sich beispielsweise daran erinnern, dass die Saison eines Gemüses nicht an eine Lokalität gebunden ist. Warum das wichtig ist, lässt sich am Beispiel der Paprika erklären. Natürlich hat auch sie eine Saison. Allerdings wird sie nicht in Deutschland angebaut. Paprika muss immer eingeführt werden und hat deshalb eine schlechtere Klimabilanz als Gemüse, das vor der Haustür wächst. Auch wenn beide zur gleichen Zeit Saison haben.

Lokalität spielt also auch eine große Rolle für alle, die umweltbewusst einkaufen wollen. Die gute Nachricht ist, dass sehr viele Gemüsesorten für den Verzehr, beispielswiese Kohl, fast ausschließlich in Deutschland angebaut werden. Was importiert wird, kommt zumeist aus dem europäischen Ausland. Die Niederlande, Spanien und Italien sind in diesem Fall die wichtigsten Handelspartner.

gemüse saison
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Das Herkunftsland muss bei Gemüse immer angegeben werden, und das kann man sich als Verbraucher zunutze machen. Wer nah an der niederländischen Grenze wohnt, trifft mit Gemüse aus dem Nachbarland eine umweltfreundlichere Wahl als mit Gemüse aus Italien, weil der Transportweg kürzer ausfällt. Es kann auch durchaus eine bessere Wahl als Gemüse aus Deutschland sein, wenn dieses durch die gesamte Republik bis in einen Supermarkt an der niederländischen Grenze reisen müsste. Ebenfalls wichtig zu bedenken ist, dass regional und saisonal nicht mit biologisch gleichzusetzen ist und anders herum ökologisch nicht immer saisonal bedeutet. So kann ein Gemüse durchaus außerhalb der Saison ökologisch erzeugt worden sein. Auch ist es möglich, dass Gemüse in einem anderen Land ökologisch angebaut, zur Saison geerntet und dann mit dem Flugzeug eingeflogen wird. Es lohnt sich also, sich nicht nur zu fragen: „Hat das Gemüse gerade Saison?“, sondern auch „Wo kommt es genau her und auf welchem Weg kommt es in den Supermarkt?“

TK-Gemüse von iglo als Alternative zu frischem saisonalem Gemüse

Nach dem Saisonkalender Gemüse einzukaufen ist nicht die einzige Art, frische, regionale und zum besten Zeitpunkt geerntete Produkte zu genießen. Auch das Tiefkühl-Gemüse von iglo ist eine gute Wahl, wenn man sich mit reifem, regionalem Gemüse ernähren will. Darüber hinaus übernimmt iglo Verantwortung für den schonenden Umgang mit Ressourcen wie Böden und Grundwasser. Dazu gehört beispielsweise, dass auf den von Vertragslandwirten bebauten Feldern eine sinnvolle Fruchtfolge eingehalten wird oder die Biodiversität durch Blühstreifen neben den Anbauflächen unterstützt wird. So wachsen Lebensmittel von bester Qualität, und das ohne das Ökosystem zu erschöpfen. Ernten im Einklang mit der Saison ist deshalb bei iglo ein wichtiger Teil der verantwortungsvollen Beschaffung der Rohstoffe für alle Produkte.
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