Vielseitige Rosenkohlrezepte: Den Winter auf dem Teller

Seine Hochsaison hat Rosenkohl von September bis Januar. Damit zählt er zu den typischen Wintergemüsesorten. Auch was seinen Vitamingehalt angeht, passt Rosenkohl gut in die nasskalte Erkältungszeit: Mit einem Gehalt von 112 Milligramm pro 100 Gramm Gemüse gilt Rosenkohl als reichhaltige Vitamin-C-Quelle und trägt so zu einem starken Immunsystem bei.Die frostbeständigen kleinen Röschen werden von bis zu einem Meter hohen Stängeln geerntet und erinnern an kleine Kohlköpfe.
Sie wurden erst im 18. Jahrhundert in Belgien zum ersten Mal erwähnt und sind somit im Vergleich zu anderen Kohlsorten erst seit relativ kurzer Zeit bekannt. Am kräftigen, leicht nussigen Geschmack und der zarten Konsistenz von Rosenkohl scheiden sich die Geister – die einen lieben ihn, die anderen rümpfen die Nase. Fest steht jedoch: Er gehört zu den bekömmlichsten Kohlsorten und lässt sich zu vielseitigen Rezeptkreationen verarbeiten.
Verpackung iglo Rosenkohl

Rosenkohlrezepte: Wozu lassen sich die Röschen gut kombinieren?

Am populärsten ist Rosenkohl immer noch als Gemüsebeilage zu Hausmannskost. Dazu wird er nach dem Waschen und Entfernen der äußeren Blätter meist gekocht oder – um die wertvollen Nährstoffe zu schützen – gedünstet. Wer möchte, kann den Strunk kreuzförmig einritzen und dem Kochwasser etwas Gemüsebrühe oder Zucker zugeben. So entweichen beim Garen mehr Bitterstoffe. Auf diese Weise zubereitet schmeckt Rosenkohl eigentlich zu allem: Kartoffelpüree oder -gratin, Putenschnitzel, Wildbraten oder zu einem feinen Stück Lachsfilet.

Auch gebraten sind die grünen Röschen ein Genuss: Kurz vor Ende der Garzeit hinzugegeben, unterstreichen etwas gewürfelter Speck und Sahne die Röstaromen und den würzigen Geschmack des Kohls. So passt er besonders gut zu deftigen Speisen wie Schweinebraten, Knödeln und kräftigen Saucen. Vegetarier können sich sicher für im Ofen gerösteten Rosenkohl begeistern. Gepaart mit anderen Gemüsesorten wie Karotten, Kartoffeln oder Pastinaken und mit Hummus als Dip ergibt das eine schmackhafte und ausgewogene Mahlzeit. Echte Fans des Gemüses können sich auch an ausgefallenere Rosenkohlrezepte wagen: So eignen sich die Röschen als Stargast auf einer Gemüsepizza oder in einer herbstlichen Quiche. In einem Rosenkohlauflauf mit Speck, einer Sauce aus Milch und verquirltem Ei und überbacken mit Semmelbröseln und Käse spielt das Gemüse sogar die Hauptrolle.

Rosenkohlgerichte richtig würzen
Neben den klassischen Gewürzen Salz und Pfeffer ist Muskatnuss die erste Wahl, wenn es ans Würzen des Rosenkohls geht. Dazu empfiehlt es sich, ein kleines Stück Butter über dem warmen Rosenkohl zum Schmelzen zu bringen: Fett ist Geschmacksträger und verstärkt sowohl den Eigengeschmack des Kohls als auch den der Gewürze
Liebhaber der mediterranen Küche können Rosenkohl auch mit einem Spritzer Zitronensaft und etwas Thymian verfeinern. Auch etwas Senf oder geröstete Mandelblättchen sorgen für das gewisse Etwas und machen aus Rosenkohl jedes Mal ein neues geschmackliches Erlebnis.

Rosenkohlrezepte: Das Wintergemüse neu kombiniert

Wer neue und ungewöhnliche Rosenkohlrezepte ausprobieren möchte, kann sich auch bei iglo inspirieren lassen. Egal, ob leichte Küche, deftiges Comfort Food oder partytaugliches Essen – aus Rosenkohl lässt sich so einiges zaubern. Zum Beispiel ein frischer und sättigender Kartoffel-Rosenkohl-Salat, der sich gut bei jedem Buffet macht. Roh liegt Rosenkohl schwer im Magen, daher wird er auch für dieses Rezept bissfest gegart. Speck, geröstete Sonnenblumenkerne und ein aromatisches Honig-Senf-Dressing verleihen dem Salat den letzten Schliff.

Eintöpfe sind praktisch, schnell gemacht und wärmen an kalten Tagen Bauch und Herz. Unser Rosenkohl-Kürbis-Eintopf schmeckt nach Herbst pur. Er ist innerhalb von 40 Minuten zubereitet, beinhaltet einen Hokkaido-Kürbis, 300 Gramm Kartoffeln und 500 Gramm Rosenkohl und macht so die ganze Familie satt. Vegetarier freuen sich zudem, dass dieser Eintopf ganz ohne Fleisch auskommt.

Flammkuchen stammt aus dem Elsass, wo der dünn ausgerollte Teig normalerweise mit Zwiebeln, Speck und Sauerrahm belegt wird. Wie wäre es einmal mit einer Abwandlung des beliebten Klassikers? Der Flammkuchen mit Rosenkohl und karamellisierten Walnüssen sorgt dafür, dass das Blech im Nu geplündert ist – und dabei ist er eigentlich viel zu gut, um ihn zu teilen. Der Belag spielt hier mit Aromen und Konsistenzen: herber Rosenkohl, würziger Gorgonzola und süße Birne, knackige Walnüsse, knuspriger Speck und cremiger Schmand. Auch Überbackenes ist im Winter sehr beliebt: Der Rosenkohlgratin verbindet die grünen Röschen mit Hackbällchen, würzigem Gouda und einer leichten Zitronensaft-Joghurt-Sauce. Wird es ohne Vollkornbaguette serviert, ist dieses Rosenkohlrezept sogar low-carb-tauglich.

Handfläche mit Rosenkohl

Abwechslungs- und nährstoffreich essen mit Rosenkohl

Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so wirkt: Rosenkohl ist ein echtes Kombinationstalent und passt zu vielen Gerichten. Seine Zubereitung ist nicht aufwendig, zudem liefert er Ballaststoffe und zahlreiche Nährstoffe – allen voran Vitamin C. Im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung sollte Rosenkohl also durchaus regelmäßig auf dem Speiseplan stehen.

„Für eine ausgewogene Ernährung habe ich keine Zeit“ – diese Ausrede gilt nicht mehr: Dank iglo ist Rosenkohl das ganze Jahr über im Tiefkühlregal zu finden – frisch vom Feld, fertig geputzt und nach dem Antauen bereit für die Zubereitung. Noch schneller steht das Essen mit dem Rahm-Gemüse Rosenkohl auf dem Tisch. Die mit dem Blubb verfeinerten Röschen sind eine ideale Ergänzung zu Fisch und Fleisch. Außerdem bilden sie eine gute Basis für bunte Gemüsepfannen.