Mit Chili Speisen nach Belieben schärfen

Mit Chili Speisen nach Belieben schärfen
Chili ist ein beliebtes Würzmittel für alle, die ihre Speisen gern etwas schärfer genießen. In vielen Kulturen ist das Gewürz fester Bestandteil in der Küche, und auch hierzulande ist Chili aus feurig-scharfen Gerichten nicht mehr wegzudenken.

Für jeden Geschmack findet man den passenden Schärfegrad, denn es gibt sowohl sehr scharfe als auch mäßig scharfe und milde Varianten des Gemüses. Doch was zeichnet die Chili-Pflanze noch aus und wie kann man Chili anbauen? Was ist das Besondere an Chili und zu welchen Gerichten passt es am besten?

Woher stammt die Chili-Pflanze?

Die Chili-Pflanze gehört botanisch zur Familie der Nachtschattengewächse und wird der Gattung der Paprika (Capsicum) zugeordnet. Ursprünglich kommt das Gemüse aus Mittel- und Südamerika, wo heute rund 20 bis 30 Chili-Arten zu finden sind. Schon die Azteken kannten es unter der Bezeichnung „Chili“. Mittlerweile erfreut sich die Pflanze weltweiter Beliebtheit. So ist inzwischen Ungarn eines der Hauptanbaugebiete für Chili. In vielen Ländern ist Chili aufgrund seiner botanischen Herkunft auch unter der Bezeichnung „Paprika“ bekannt – in Deutschland wird dieser Begriff jedoch überwiegend für die süßlich schmeckende Gemüse-Paprika verwendet. Auch Peperoni ist vielerorts eine gängige Bezeichnung für Chili-Schoten.

 

Die Frucht, die die Chili-Pflanze ausbildet, ist umgangssprachlich als Chili-Schote bekannt. Die korrekte Bezeichnung für die Frucht lautet jedoch Trockenbeere, weil die äußere Hülle der Frucht eintrocknet, während sie heranreift. In den Früchten sind kleine Kerne zu finden, die an den Innenwänden haften. In der Regel entfernt man die Kerne vor dem Verzehr.

Was steckt in der Chili-Schote?

Einer der wichtigsten Inhaltsstoffe der Chili-Schote ist das Alkaloid Capsaicin, das dafür sorgt, dass der Chili so wunderbar scharf schmeckt. Capsaicin kann zudem den Stoffwechsel anregen, die körpereigene Immunabwehr stärken und eine antioxidative, entzündungshemmende sowie schmerzlindernde Wirkung entfalten. Darüber hinaus kann ein regelmäßiger Konsum von Chili zu besseren Blutzucker- und Blutfettwerten beitragen. Zudem ist er eine gute Quelle für Ballaststoffe (6,9 Gramm pro 100 Gramm). Auch wer sich kalorienbewusst ernähren möchte, kann ruhigen Gewissens zu Chili greifen: Der iglo Chili besitzt zum Beispiel pro 100 Gramm nur rund 48 Kilokalorien und mit 1,3 Gramm nur wenig Fett und fast ebenso wenig Zucker. Er zeichnet sich durch eine angenehm leichte Schärfe aus und mundet deshalb auch empfindlichen Gaumen.

Die Chili-Schote bildet aufgrund ihrer Schärfe die optimale Basis zur Herstellung von würzigem Cayennepfeffer. Dort, wo sich die Kerne in der Schote befinden, ist das Fruchtfleisch des Chilis in der Regel am schärfsten. Fälschlicherweise ist auf diese Weise das Gerücht entstanden, dass die Chili-Kerne am schärfsten seien. Sie selbst enthalten jedoch kein Capsaicin.

Zum Vergleich: Eine Gemüsepaprika, die derselben Pflanzengattung wie der Chili angehört, enthält kaum Capsaicin, weshalb sie eher süßlich statt scharf schmeckt.

Chili anbauen und ernten

Die Chili-Pflanze ist im Allgemeinen recht genügsam, weshalb sie sich auch für den Anbau im eigenen Garten oder auf dem Balkon eignet. Wer sein eigenes Paprika-Gemüse anbauen möchte, sollte sich vorher aber Gedanken über die richtige Sorte machen. Schließlich mag die besonders scharfen Chili-Arten nicht jeder. Die Sortenauswahl reicht von Stufe null für sehr mild bis Stufe zehn für äußerst scharf.

Die Vorzucht von Paprika- und Chili-Pflanzen beginnt idealerweise im Februar oder März. Die Pflanzen benötigen dafür eine Umgebungstemperatur zwischen 20 bis 24 Grad Celsius sowie ausreichend Helligkeit. Die Saat sollte etwa einen halben bis einen Zentimeter tief in der Erde beziehungsweise dem Anzuchtsubstrat liegen. Am besten eignen sich spezielle Anzuchtkästen, um Chili-Pflanzen heranzuziehen, denn darin ist eine optimale Luftfeuchtigkeit garantiert. Sobald der letzte Frost vorüber ist, setzt man die Pflänzchen in das Außenbeet oder in einen größeren Topf auf den Balkon. Der ideale Platz für die Pflanzen ist windgeschützt, warm und hell, aber ohne direkte Sonneneinstrahlung. Im Sommer sind die Chili-Schoten in der Regel erntereif und können abgepflückt werden.

Welche Vorteile bietet Tiefkühl-Chili?

Chili-Schoten lassen sich hervorragend einlegen, trocknen oder einfrieren, damit sie sich länger halten. Vor allem tiefgefrorene Chilis überzeugen nach dem Auftauen durch ihre Frische. Der Chili von iglo ist bereits gewaschen, fein gehackt und damit sofort streufähig. Man nimmt einfach aus der Verpackung die Menge, die man zum Kochen benötigt. Der Rest kommt wieder ins Tiefkühlfach. Auf diese Weise ist der Chili perfekt portionierbar und es entstehen keine Lebensmittelabfälle. Dasselbe gilt für die anderen Kräuter und Suppengemüse von iglo. Zudem spart der Chili-Vorrat im Tiefkühlfach Zeit – das Waschen, Entfernen der Kerne und Zerkleinern entfällt.

Chili schmackhaft zubereiten

Chili eignet sich hervorragend, um bereits Gekochtem eine pikante Note zu verleihen oder um Gerichte während des Kochens damit zu verfeinern. Mit seinem pikant-würzigen Aroma darf Chili zum Beispiel in keinem Curry-Rezept fehlen und er ist natürlich wesentlicher Bestandteil des Chili con Carne. Auch cremigen Suppen wie einer Kürbissuppe oder einem scharfen Kokosnuss-Spinat-Süppchen verleiht Chili den letzten Schliff. Köstlich ist auch das Veggie Love Ofengemüse Chilli Cheese von iglo, das sich schnell und einfach sowohl im Backofen als auch in der Mikrowelle zubereiten lässt. Für Naschkatzen ist Schokolade mit einem Hauch Chili das Richtige.