Spinat in der Schwangerschaft

In der Schwangerschaft versucht eine Frau alles, damit es dem ungeborenen Baby gut geht und es sich perfekt entwickeln kann. Eine gesunde Ernährung hat eine positive Wirkung und ist in der Schwangerschaft besonders wichtig. Viele Vitamine und Mineralien sollten verstärkt aufgenommen werden. Andere Stoffe, die für andere Erwachsene oft unbedenklich sind, sollten von schwangeren Frauen dagegen eher vermieden werden.
Besonders Folsäure und Spinat werden in der Diskussion um das Essen in der Schwangerschaft immer wieder genannt. Dieser Artikel informiert zu den Themen Ernährung und Schwangerschaft und räumt mit allen Mythen auf.
Zwei Männer begutachten Spinatblätter

Folsäure in der Schwangerschaft

In Bezug auf die Ernährung vor und in der Schwangerschaft ist Folsäure immer wieder Thema. Und das aus gutem Grund: Folsäure bzw. Folat leisten einen wesentlichen Beitrag für die gesunde Entwicklung des Babys. Der Nährstoff unterstützt die Bildung des Neuralrohrs und verhindert somit beispielsweise einen offenen Rücken. Vor allem in der ersten Hälfte der Schwangerschaft empfehlen Ärzte, Folsäure als Nahrungsergänzungsmittel zusätzlich einzunehmen. Ein Mangel an Folsäure macht sich ähnlich bemerkbar wie ein Eisenmangel. Die Symptome dafür sind typischerweise Müdigkeit und ein Schwächegefühl, aber auch Übelkeit.

Neben der synthetisch hergestellten Folsäure, kommt das Vitamin als Folat auch in der Natur vor und kann zusätzlich mit der Nahrung aufgenommen werden. Spinat ist hierfür ein optimaler Lieferant. Da Folat wasserlöslich und nicht sehr hitzebeständig ist, sollte Spinat nur kurz gedünstet oder blanchiert werden. So bleiben Folat und andere Vitamine und Mineralstoffe zu großen Teilen erhalten. Ein guter Tipp, auch ohne Schwangerschaft.

4-köpfige Familie am Essenstisch

Spinat aufwärmen in der Schwangerschaft

Auch wenn Spinat eine Vielzahl an Vitaminen und Mineralstoffen enthält, kann eine zu häufige Aufnahme in der Schwangerschaft problematisch sein. Spinat enthält einen relativ hohen Anteil an Nitrat, das für Erwachsene ungefährlich ist. Wird der Spinat allerdings zu lange und zu warm gelagert oder mehrfach wieder aufgewärmt kann sich Nitrit bilden. Für Schwangere kann Nitrit gefährlich sein. Deshalb sollten Frauen, die ein Baby erwarten, möglichst auf das erneute Erwärmen von Spinat verzichten. Zudem sollten von Natur aus nitratreiche Spinatsorten gemieden werden und auch Spinat aus dem eigenen Garten, der schon blüht, sollte tabu sein. Um die Bildung von Nitrit beim Verzehr von Spinat oder anderen nitratreichen Gemüsesorten zu hemmen, wird eine Kombination unterschiedlicher Lebensmitteln empfohlen, die reich an Vitamin C und E sind. Alles Wissenswerte zu Nitrat und Nitrit sowie der Frage, ob Spinat noch einmal aufgewärmt werden darf, findet sich im Artikel Spinat erwärmen.
Spinatfeld unter blauem Himmel

Tiefgekühlt oder frisch?

Bei der Diskussion um den Nitratgehalt von verschiedenen Lebensmitteln spielt die Zubereitungsart eine große Rolle. Besonders bei Spinat stellt sich die Frage, ob man in der Schwangerschaft eher zu frischem oder zu tiefgekühltem Spinat greifen sollte. Wichtig zu wissen ist, dass ein Großteil des Nitrats beim Blanchieren zerstört wird. In der Schwangerschaft empfiehlt es sich deshalb, weitestgehend auf rohen Spinat zu verzichten und besonders beim eigenen Anbau auf Spinatsorten zu achten, die wenig Nitrat enthalten.
Tiefgekühlter iglo Spinat verbindet dabei einige Vorteile und nimmt die Sorgen vor schädlichen Stoffen: frisch geerntet, gewaschen, sortiert, kurz blanchiert, eingefroren = nährstoffreich und nitratarm. Wenn man die Hinweise beachtet, ist Spinat ein sehr gesundes Gemüse, das besonders Schwangere mit wichtigen Vitaminen und Mineralien für die Entwicklung ihres Kindes versorgen kann. Denn: Spinat ist besonders reich an Vitamin K, Beta Carotin, Folsäure, Magnesium, Eisen, Vitamin C und Kalium.
Spinatblätter werden sortiert

Welches Gemüse ist für Schwangere empfehlenswert?

In der Schwangerschaft sollte aufgrund des erhöhten Nährstoffbedarfs insgesamt mehr Gemüse gegessen werden als normalerweise. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag. Neben Spinat können viele andere Gemüsesorten einen positiven Einfluss auf die Gesundheit von Mutter und Kind haben. Große Mengen an Antioxidantien enthalten beispielsweise Brokkoli, Rosenkohl, Blumenkohl, Weißkohl und Chicorée. Außerdem sind dicke Bohnen reich an Eisen und liefern viele andere Mineralstoffe.
Auch grüne Bohnen sind reich an Vitaminen und Mineralstoffen, sollten aber nicht roh verzehrt werden, da sie dann Übelkeit und Erbrechen auslösen. Wenn alle Gemüsesorten vor dem Essen immer ausreichend gewaschen und anschließend gut erhitzt werden, sind sie ein unverzichtbarer Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung in der Schwangerschaft. Dabei kommt es weniger auf einzelne Nährstoffe an als auf Abwechslung und das Zusammenspiel einer großen Vielfalt an Vitaminen und Mineralstoffen.
Spinattransport mit einem Laufband

Auf welche Nahrungsmittel sollte verzichtet werden?

Während der Schwangerschaft gibt es eine Reihe an Lebensmitteln, auf die Frauen verzichten sollten, um ihrem ungeborenen Kind nicht zu schaden. Dazu zählen roher Fisch oder rohes Fleisch, Rohmilchkäse und Wurst aus rohem Fleisch. Eventuell enthaltene Keime können für das Baby gefährliche Krankheiten auslösen. Auch Waldpilze und geschnittene, abgepackte Salate sollten nur in kleinen Mengen in der Ernährung vorkommen, da sie einen erhöhten Wert an Schadstoffen enthalten können.

Besondere Vorsicht gilt auch bei rohen Eiern, die häufig in Desserts oder in Mayonnaise verarbeitet sind. Eine mögliche Infektion mit Salmonellen ist zwar für das Baby nicht schädlich, schwächt die werdende Mutter allerdings erheblich. Viele Mythen besagen auch, dass man keine Linsen, Zwiebeln und Hülsenfrüchte essen sollte, da sie zu Übelkeit und Blähungen führen können. Verträgt die Schwangere diese Nahrungsmittel jedoch gut, gibt es keinen Grund, auf sie zu verzichten. Zu guter Letzt sei an dieser Stelle noch Alkohol erwähnt. Auf das Glas Wein oder Bier zu verzichten ist selbstverständlich. Allerdings sollte man nicht vergessen, dass auch einige Speisen wie beispielsweise Soßen mit Alkohol verfeinert werden. Ebenso zählen auch Pralinen mit entsprechender Füllung dazu. Schwangere sollten auf Alkohol in jeglicher Form so gut es geht verzichten, auch wenn eine einzelne Praline wahrscheinlich nicht genügend Giftstoffe enthält, um dem ungeborenen Kind nachhaltig zu schaden.

Das A und O in der Schwangerschaft ist eine ausgewogene, gesunde Ernährung. Die Tiefkühlprodukte von iglo, und hier im Besonderen der Spinat, sind bestens geeignet für einen ausgeglichenen Nährstoffhaushalt. Eine fortlaufende Qualitätskontrolle der Inhaltsstoffe und Verarbeitungsprozesse garantiert, dass iglo Tiefkühlspinat und Co. auch von Schwangeren bedenkenlos gegessen werden können. Wer sich weiterführend für Gesundheit, Ernährung und Spinat interessiert, findet auf der Übersichtsseite zum Thema Spinat weitere spannende Informationen. Bei speziellen Fragen nach möglicherweise gefährlichen Lebensmitteln in der Schwangerschaft, individuellen Risiken oder Beschwerden, sollte ein Arzt konsultiert werden.