Tiefkühlkost und ihr Beitrag zur Nachhaltigkeit

Tiefkühlkost und ihr Beitrag zur Nachhaltigkeit

Tiefkühlkost reduziert Lebensmittelverschwendung

Wussten Sie, dass ein Drittel aller Lebensmittel im Müll landet*? Und dass eine der besten Möglichkeiten, Lebensmittelverschwendung zu reduzieren, darin besteht, Lebensmittel einzufrieren? Tiefkühlkost macht einen riesigen Unterschied.

Das Einfrieren von Lebensmitteln kann dazu beitragen, Verschwendung in den verschiedensten Bereichen entlang der Lebensmittelkette zu reduzieren. Angefangen beispielsweise beim Fischfang oder der Landwirtschaft konserviert die Tiefkühlung die Rohware bereits unmittelbar nach dem Fang oder der Ernte über den gesamten Transportweg – und am Ende bis hin zur Zubereitung des Abendessens zu Hause. 

Gut für die Umwelt und gut für den Geldbeutel 

Jeder Verlust von Lebensmitteln, durch bspw. den Verfall von Gemüse oder falsche Lagerung im Privathaushalt, bedeutet eine Nichtnutzung von natürlichen Ressourcen und belastet zudem die Haushaltskasse. Im Gefrierfach bleiben Lebensmittel lange frisch und man kann sie unabhängig von der Jahreszeit genießen. Ein zusätzlicher Vorteil: Sorgsam dosiert, kann man genau die Menge verwenden, die benötigt wird. So entstehen erst gar keine ungenutzten Reste. Dies ist gut für die Umwelt und schont den privaten Geldbeutel.

Bewusste Ernährung durch Nährwertvorteile 

Tiefkühlprodukte haben gegenüber sogenannten „frischen“ Produkten einen klaren Vorteil. Das Einfrieren stoppt den Abbau von Vitaminen und Mineralien wohingegen beispielsweise frische Gemüse schon während der Lagerung schnell ihre Vitamine verlieren. Der Tiefkühlprozess konserviert Nährstoffe auf natürliche Weise und Geschmack und Konsistenz werden durch den Gefriervorgang nicht beeinträchtigt. 
Das industrielle Schockfrosten ist die natürlichste Art der Konservierung. So wird der Einsatz von unerwünschten, zusätzlichen Konservierungsstoffe vermieden. 

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Langsamerer Transport = Geringere Emissionen 

Die Schockfrostung verschafft ebenso Zeit im Beschaffungs- und Herstellungsprozess. Die Produkte schlummern im schonenden Kälteschlaf und so können langsamere, aber auch kohlenstoffärmere Transportmittel zur Auslieferung genutzt werden. iglo benutzt beispielsweise Frachtschiffe statt Flugzeuge. Das ist weit umweltfreundlicher im globalen Lieferprozess.

 

* Studie zur Lebensmittelverschwendung in 27 EU-Ländern, Bio Intelligence Service Bericht für die Europäische Kommission, Technischer Bericht, 2010 – 054