Paleo-Ernährung kennenlernen

Paleo-Ernährung kennenlernen
Natürliche Lebensmittel, wie sie unsere Vorfahren in der Steinzeit gejagt und gesammelt haben könnten: Darauf setzt Paleo. Diese Art der Ernährung soll die Gesundheit erhalten, das Wohlbefinden steigern und sogar beim Abnehmen helfen. Für den täglichen Speiseplan bedeutet das meist viel frisches Gemüse, Obst, Fleisch und Fisch in hoher Qualität.

Fast Food, zuckrige Snacks und koffeinhaltige Getränke, aber auch Kohlenhydrate und Milchprodukte gehören dafür konsequent der Vergangenheit an. Nicht verzichten muss man auf Genuss – besonders wenn man seinen Paleo-Speiseplan mit Produkten und Rezepten von iglo gestaltet.

Was genau steckt hinter der Paleo-Ernährung?

Paleo ist eine aus dem Englischen stammende Abkürzung für „Paläolithikum“, eine urgeschichtliche Periode, die gemeinhin als „Altsteinzeit“ bezeichnet wird. Deshalb ist die Paleo-Ernährung oder -Diät auch als Steinzeit-Ernährung oder -Diät bekannt. Hinter dem Begriff steckt eine Ernährungsphilosophie, die auf der Annahme basiert, dass die menschlichen Gene sich seit der Steinzeit nicht oder nur wenig verändert haben und dass die Ernährungsweise unserer Vorfahren aus dieser Periode deshalb optimal für den menschlichen Körper sei. Immerhin hat, was damals verzehrt wurde, dazu beigetragen, dass ein Überleben und eine stetige Evolution möglich waren. Deshalb setzt Paleo auf Lebensmittel, die (zumindest theoretisch) den jagenden und sammelnden Menschen der Steinzeit zur Verfügung standen.

 

So alt ist die Idee der Paleo-Ernährung noch nicht. Erst in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts entwickelten Forscher die Theorie, dass die Lebensmittel der Steinzeit die optimale Nährstoffzusammensetzung bieten könnten und dabei auch noch leicht verdaulich seien. Ihre Hoffnung: Durch Paleo lassen sich die Gesundheit erhalten, das allgemeine Wohlbefinden steigern und im Idealfall Zivilisationskrankheiten wie Bluthochdruck vermeiden. Heute entscheiden sich auch deshalb viele Menschen dafür, nach den Regeln des Paleo zu essen, weil die Steinzeit-Diät dabei helfen kann, Körperfett abzubauen.

Paleo und Lebensmittel: Was ist erwünscht und was wird vermieden?

Für Paleo gibt es viele Rezepte, die vor allem frische, natürliche Lebensmittel als Zutaten verwenden, die in der Theorie bereits in der Steinzeit vorhanden waren. Was erst in späteren Zeiten durch Kultivierung, Ackerbau und Viehzucht auf dem Teller landen konnte, wird bei einer Paleo-Ernährung vermieden.

Zu den Paleo-Lebensmittel gehören:

  • Fisch und Meeresfrüchte: Lachs, Garnelen, Hering und andere Tiere aus Meer, Seen und Flüssen sind ideal.
  • Fleisch und Eier: Da Paleo besonders auf tierisches Fett setzt, sind jede Art von Fleisch sowie Eier gern auf dem Teller gesehen.
  • Gemüse und Obst: Vor allem saisonales Gemüse und Obst wie Beeren gehören als fester Bestandteil zur Paleo-Ernährung.
  • Nüsse und Samen: Haselnüsse, Pistazien, Chia-Samen, Mandeln und andere Nüsse und Samen können pur oder als Milchalternative ohne Zucker genossen werden.
  • Kräuter und Gewürze: Sie sorgen für viel Geschmack und Aroma in Paleo-Gerichten.
  • Fette: Neben tierischen Fetten werden auch pflanzliche verwendet. Bei Letzteren sind natürliche Arten wie beispielsweise Kokosöl vorzuziehen.




Zwar können bei einer Paleo-Ernährung kleine Portionen von Kartoffeln und Reis gegessen werden, aber im Großen und Ganzen verzichtet man auf Kohlenhydrate und ist dabei sogar noch konsequenter als bei der Low-Carb-Ernährung.



Keine Paleo-Lebensmittel sind:

  • Getreide: Brot, Pizza und Nudeln aus Weizen, Roggen oder anderem Getreide werden vermieden; genauso Pseudogetreide wie Quinoa oder Buchweizen und aus ihnen hergestellte Lebensmittel.
  • Hülsenfrüchte: Dazu gehören unter anderem Linsen, Erbsen, Soja und auch Erdnüsse.
  • Zucker: Außer auf weißen und braunen Zucker wird auch auf Agavendicksaft und Ähnliches verzichtet; außerdem auf alle gezuckerten Getränke und Lebensmittel.
  • Milch und Milchprodukte: Käse, Joghurt, Quark werden weggelassen, und zwar auch, wenn sie nicht aus Kuh-, sondern aus Schafs- oder Ziegenmilch bestehen.
  • Stark verarbeitete Fertiggerichte, Fast Food und Snacks: Dazu gehören Müsli genauso wie Schokoriegel oder Tütensuppen.
  • Kaffee und Alkohol: Beides war in der Steinzeit noch nicht bekannt.

Die Vorteile von Paleo

Für viele Menschen ist das Hauptargument für die Steinzeiternährung ein möglicher Gewichtsverlust. Bei Paleo sind die Hauptenergiequellen Fette, nicht Kohlenhydrate. Das bedeutet, dass eine fettreiche Kost nicht nur in Ordnung, sondern sogar gewollt ist, um den Körper leistungsstark zu halten. Ohne Kohlenhydrate werden Fette aus der Nahrung für den Energiehaushalt verbraucht, was verhindert, dass sich neue Pölsterchen bilden, und dafür sorgt, dass vorhandene oft sogar abgebaut werden.


Auch die Gesundheit soll von Paleo profitieren. Immerhin setzt diese Ernährungsweise auf frische, nährstoffreiche Lebensmittel und schließt alle stark verarbeiteten und industriezuckerhaltigen Produkte aus, was den Körper freut. Da Weizen und Milchprodukte nicht zu den beim Paleo konsumierten Lebensmitteln gehören, ist die Ernährung auch gut geeignet für alle, die eine Gluten- oder Laktoseunverträglichkeit haben.

Auch das mentale und körperliche Wohlbefinden soll sich bei vielen Menschen nach einem Wechsel auf Paleo verbessern. Besonders das Nachmittagstief und Heißhungerattacken sollen dann nicht mehr so häufig auftreten. Und: Wer bewusst darauf achtet, regionale und saisonale naturbelassene Lebensmittel zu kaufen, tut mit Paleo dank kürzerer Transportwege nicht nur sich selbst, sondern auch der Umwelt etwas Gutes.

Nachteile von Paleo

Es gibt einige Punkte, die man bedenken sollte, bevor man eine Steinzeiternährung in Betracht zieht: Die Umstellung auf eine kohlenhydratlose Kost fällt vielen Menschen schwer, und eine vegane oder vegetarische Ernährung ist mit der Steinzeitkost kaum vereinbar. Der hohe Fleischkonsum, der bei Paleo üblich ist, ist auch nicht optimal fürs Klima, und naturbelassene, hochwertige Lebensmittel aus dem Bio-Laden können auf Dauer teurer sein. Zudem werden in Restaurants und Kantinen selten Paleo-Gerichte angeboten. Deshalb muss man seine Speisen in der Regel selbst vor- und zubereiten und zum Beispiel zu Familienfesten und anderen Gelegenheiten mitbringen.

iglo macht Paleo einfach

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