Blumenkohl zubereiten: Schritt für Schritt zu zarten Röschen

Vom winterlichen Speiseplan ist der Blumenkohl kaum wegzudenken und auch Low-Carb-Anhänger sind begeistert von den weißen Röschen, die beispielsweise im Pizzateig das Mehl ersetzen. Im Gegensatz zu vielen ihrer Verwandten ist diese Kohlsorte gut verträglich und mild im Geschmack, was sie zu einem wahren Kombinationswunder macht.
Bei der Zubereitung von Blumenkohl gibt es ebenfalls zahlreiche Möglichkeiten – ob roh, gekocht, blanchiert oder paniert, hier findet jeder sein persönliches Lieblingsgericht.
Blumenkohlröschen

Blumenkohl: Das Lieblingsgemüse aus Kleinasien

Seinen Ursprung hat das Kohlgemüse in Kleinasien. Ab dem 16. Jahrhundert verbreitete es sich zunächst in Italien und von dort aus in ganz Europa. Heutzutage gehört Blumenkohl zu den weltweit beliebtesten Kohlsorten. Europäischer Blumenkohl stammt vor allem aus Frankreich, Italien, Belgien und den Niederlanden. Die Haupterntezeit in Deutschland liegt zwischen Frühjahr und Spätherbst. Wo im Winter mildes Klima herrscht, kann Blumenkohl auch ganzjährig geerntet werden. Er braucht erdreichen Boden und viel Sonne, um zu wachsen.

Woher hat Blumenkohl seine weiße Farbe?

Der fleischige, weiße Kopf des Blumenkohls besteht aus den Blütensprossen der Pflanze, die von großen, grünen Hüllblättern umschlossen sind. Sie verhindern, dass Licht an die Sprossen gelangt – diese bilden somit kein Chlorophyll und damit auch keine Farbe. Es gibt aber auch Züchtungen mit verkürzten Blättern, bei denen sich der Kopf unter Einwirkung des Sonnenlichts grün oder violett färbt. Eine Sonderform des Blumenkohls ist der sogenannte Romanesco, dessen Name auf seinen Ursprungsort Rom verweist. Er ist nicht weiß, sondern grün und zeichnet sich durch die besondere, fraktale Struktur seines Blütenstands aus.

Das steckt im Blumenkohl

Blumenkohl gilt als leichtes Gemüse – pro 100 Gramm liefern die Röschen lediglich 26 Kalorien. Dazu ist er mit 0,3 Prozent quasi fettfrei und enthält mit 2,4 Gramm auf 100 Gramm knapp mehr Protein als Kohlenhydrate (2,3 Gramm pro 100 Gramm). Blumenkohl ist eine Quelle für Folsäure, ein wichtiger Mikronährstoff für Frauen in der Schwangerschaft, der zu einer normalen Funktion des Immunsystems beiträgt.
Das enthaltene Kalium unterstützt das Nervensystem und die Muskeln. Des Weiteren gilt das beliebte Kohlgemüse als reiche Quelle für sättigende Ballaststoffe sowie für Vitamin C, das unter anderem für Immunsystem und Stoffwechsel eine wichtige Rolle spielt.
Blumenkohlröschen in Schale

Blumenkohl zubereiten: So gelingt die schmackhafte Beilage

Ein fester, weißer Kohlkopf und grüne, saftige Hüllblätter: Diese Merkmale zeichnen einen frischen Blumenkohlkopf aus. Er sollte im Gemüsefach des Kühlschranks oder im kühlen Keller aufbewahrt und nach ein bis zwei Tagen verbraucht werden. Wer Blumenkohl kocht, verzehrt meist nur die weißen Röschen. Doch auch der Strunk und die grünen Blätter sind essbar und durchaus schmackhaft – zum Beispiel als Cremesuppe oder im Salat.

Die Röschen des Blumenkohls lassen sich vielseitig zubereiten. Zunächst werden sie mithilfe eines scharfen Messers Stück für Stück vom Strunk abgetrennt und unter fließendem Wasser gesäubert. Anschließend lassen sie sich zum Beispiel roh weiterverarbeiten – etwa zu einem Salat oder als Fingerfood zum Dippen in Hummus. Wer es bevorzugt, Blumenkohl zu kochen, kann die Röschen etwa 10 bis 15 Minuten in siedendem Salzwasser garen. Vitaminschonende Garmethoden sind Blanchieren oder Dämpfen. Auch mariniert und im Ofen gebacken macht Blumenkohl eine gute Figur: Die Röstaromen kommen angesichts seines milden Eigengeschmacks besonders gut zur Geltung.

Schüssel gefüllt mit Blumenkohl-Curry

Rezeptideen: Wozu passt Blumenkohl?

Ob zu Fisch oder Fleisch – Blumenkohl eignet sich perfekt als Gemüsebeilage, die sich beispielsweise mit Petersilienkartoffeln und einer hellen Bechamelsauce ergänzen lässt. Wer experimentierfreudiger ist, kann Blumenkohl-Rezepte wie diese feine Gemüse-Garnelen-Quiche oder ein würziges Gemüsecurry ausprobieren. Low-Carb-Fans nutzen stark zerkleinerte Blumenkohlröschen sogar als glutenfreie und kohlenhydratarme Pizzabasis oder als Reisersatz.

Blumenkohl zubereiten – dank Tiefkühlkost noch zeitsparender

Blumenkohl passt geschmacklich zu beinahe allem, er ist arm an Kalorien und reich an Nährstoffen – allerdings verdirbt er relativ schnell. Eine haltbarere und überaus praktische Alternative: Blumenkohl als tiefgekühlte Ware, zum Beispiel von iglo. So befindet sich das Lieblingsgemüse immer auf Vorrat im Haus und ist nach einem langen Arbeitstag bereit für die schnelle und gesunde Küche. Zusammen mit seinem engen Verwandten, dem Brokkoli, lässt sich Blumenkohl als Gemüse-Idee in Joghurt-Sauce perfekt zu Brat- und Backfisch servieren.
Für alle, die den puren Gemüsegeschmack bevorzugen, hält iglo auch Naturgemüse bereit. Sowohl Garten-Gemüse, Königsgemüse als auch der Farmer-Gemüsemix enthalten Blumenkohl.
Und wenn es einmal schnell gehen und dennoch nahrhaft sein soll, sorgt das Veggie Love Gemüse-Curry mit Süßkartoffel und Blumenkohl dafür, dass innerhalb weniger Minuten eine vollwertige warme Mahlzeit auf dem Tisch steht.