Die verschiedenen Gemüsesorten

Bei Gemüse gibt es die verschiedensten Sorten und Variationen. Dabei ist es sehr unterschiedlich, wann die einzelnen Sorten reif für die Ernte sind, wie sie angebaut werden, welche Nährstoffe sie enthalten und wie man sie am besten zubereitet.
In diesem Artikel findest du Informationen zu den wichtigsten Gemüsesorten, deren Nährstoffen und welche Gerichte man mit ihnen zubereiten kann.
Grünes Spinatfeld

Spinat und anderes Blattgemüse

Spinat ist auf die verschiedensten Weisen einsetzbar und hat viele Vorteile für die Gesundheit. Spinat enthält die verschiedensten Vitamine und Mineralien in großer Anzahl. Dazu gehören vor allem Calcium, Eisen und Vitamin C. Blattgemüse ist also ein starker Helfer, um dich mit Nährstoffen bedarfsgerecht zu versorgen.

Neben Spinat zählen auch Mangold, Rucola und andere Blattsalate zum Blattgemüse. Besonders Spinat lässt sich sehr vielseitig verwenden: Von einem leckeren Salat, über Gemüse bis hin zur Zutat im Smoothie. Außerdem eignet sich Spinat sehr gut als Tiefkühlware . So ist die Zubereitung deutlich einfacher, da der Spinat bereits gewaschen und blanchiert ist und du dieses nährstoffreiche Lebensmittel so auch in einen stressigen Alltag integrieren kannst.

Hände die Rosenkohl teilen

Gemüsesorten: Kohlsorten

Kohl hat besonders in Deutschland eine sehr lange Tradition. Nicht umsonst verbindet man im Ausland Sauerkraut sofort mit Deutschland. Die verschiedenen Sorten sind zum Beispiel Grünkohl, Weißkohl, Blumenkohl , Rosenkohl, Rotkohl und Kohlrabi. Aber auch Brokkoli und Wirsing gehören zum Kohlgemüse. Die verschiedenen Kohlsorten werden vor allem im Herbst oder Winter geerntet. Durch Tiefkühlprodukte oder den Prozess der Fermentierung lässt sich Kohl aber sehr gut haltbar machen.

Schon die Seefahrer vor langer Zeit wussten, dass sie Weißkohl zu Sauerkraut fermentieren müssen, damit sie auf hoher See gut mit Vitamin C versorgt sind und bleiben. Wenn du gerade einmal nicht auf dem Meer unterwegs bist, gibt es eine Menge Rezepte und Arten der Zubereitung für Kohlgemüse. Achte bei der Zubereitung aber am besten darauf, dass du nicht zu viel Wasser oder Hitze verwendest, da viele Vitamine empfindlich gegenüber Hitze und gleichzeitig wasserlöslich sind, sodass bei der falschen Zubereitung ein Teil der Nährstoffe verloren geht.

Hände die Grünkohl in einem Korb berühren

Grünkohl – Das Trend-Gemüse

In der letzten Zeit erfreut sich Grünkohl wachsender Beliebtheit. Egal ob als klassisches Wintergemüse, als Salat oder als Bestandteil im Saft oder Smoothie, Grünkohl schafft es in immer mehr Kühlschränke vor allem von jungen und gesundheitsbewussten Menschen. Grünkohl ist ein sehr guter Lieferant für Kalzium, Vitamin K, Vitamin C und hochwertigem pflanzlichen Eiweiß. Genau deshalb ist Grünkohl gerade bei Vegetariern und Veganern sehr beliebt, da sie besonders auf eine ausreichende Zufuhr von Stoffen wie Kalzium und Eisen achten sollten. Grünkohl kann auch sehr gut tiefgefroren erworben werden, damit du den Kohl auch außerhalb der dunklen Jahreszeit genießen kannst. In der Zubereitung sind deiner Kreativität keine Grenzen gesetzt. Du kannst Grünkohl sehr gut sowohl gekocht als auch roh verwenden. Die Zeiten von Rezepten, die sich nur auf Grünkohl mit Kartoffeln beschränkt haben sind lange vorbei.
Erbsen in beiden Handflächen die eine Herzform bilden

Gemüsesorten: Erbsen, Bohnen und andere Hülsenfrüchte

Erbsen und Bohnen sind sehr vielseitig. Dabei gibt es nicht nur die klassischen grünen Erbsen und Stangenbohnen. Bei den Erbsen gibt es neben den klassischen Erbsen Ackererbsen, Futtererbsen Palerbsen, Zuckererbsen und viele mehr. Bei den Bohnen sind im Allgemeinen schon deutlich mehr Sorten bekannt. Die beliebtesten Bohnen sind Augenbohnen, Limabohnen, Kidneybohnen, Sojabohnen, schwarze Bohnen und gelbe Bohnen.

Unser Tipp ist es öfter die weniger bekannten Sorten einzusetzen oder die klassischen Erbsen und Bohnen neu zu erfinden. Ein gutes Erbsenpüree zum Beispiel schmeckt nicht nur gut, sondern bringt auch deutlich mehr Abwechslung und Farbe auf den Teller. Dabei bringen Erbsen und Bohnen eine Reihe von Vorteilen für deine Gesundheit mit sich. Zunächst enthalten diese Lebensmittel eine große Menge an pflanzlichem Protein, was besonders für Vegetarier und Veganer sehr wichtig ist. Außerdem enthalten diese Gemüsesorten Kalium, Phosphor, Eisen und Zink. So bist du sehr gut mit wichtigen Mineralien und Spurenelementen versorgt. Egal ob gefroren oder frisch, du solltest Bohnen und Erbsen öfter in deinen Speiseplan integrieren.

Kinderteller mit Rahmspinat Kartoffeln und Eiern mit Gesicht

Gemüsesorten: Kartoffeln und andere Sättigungsbeilagen

Auch Kartoffeln sind in Deutschland sehr beliebt. Die Sättigungsbeilagen werden jedoch immer vielfältiger und abwechslungsreicher. So wird in der heutigen Zeit immer mehr Reis und Nudeln aber auch Quinoa, Couscous, Bulgur, Amaranth und Buchweizen konsumiert. Das macht die Ernährung deutlich abwechslungsreicher und sorgt dafür, dass wir mit den verschiedensten Nährstoffen versorgt werden.

Kartoffeln bestehen zu großen Teilen aus Stärke und somit aus Kohlenhydraten. Gleichzeitig enthalten aber gerade sie wenige Kalorien und können so entgegen der öffentlichen Meinung sehr gut für eine Gewichtsreduktion genutzt werden. Wichtig ist dabei natürlich die richtige Zubereitungsart. Wenn du natürlich Bratkartoffeln mit viel Speck und Öl brätst, gehen die Vorteile verloren. Kartoffeln mit Schale und Pellkartoffeln können dich langfristig sättigen ohne zu viele Kalorien zu liefern.

Wie du siehst gibt es sehr viele verschiedene Gemüsesorten. Man kann also nicht einfach sagen, dass Gemüse diese bestimmten Eigenschaften hat oder auf eine bestimmte Weise angebaut oder zubereitet werden sollte. Deswegen findest du auf unserer Website weitere Informationen zu den einzelnen Sorten.
So kannst du dir deine Gerichte optimal zusammenstellen und in deine gesunde Ernährung integrieren.